Fachfragen bei Asphaltbau.de

 
wini (Gast) fragt am 15.03.2016:
 
Hallo,

vor unserem Haus wurde ein etwa 50 Jahre alter Gehweg (vermutlich Teerdecke) zur Angleichung an einen neuen gepflasterten Gehweg fälschlicherweise statt auf 4m Einfahrtsbreite, auf etwa 20m Hauslänge zur Hälfte durchtrennt, entfernt und ein neuer Bordstein und zweireihiges Pflaster verlegt. Nur am Rande möchte ich erwähnen, daß der Gehweg ist in unserem Eigentum ist und ohne Erlaubnis aufgerissen wurde. Nun will man mittels Bitumenfugenband und Asphalt den Gehweg wiederherstellen und den Fehler ausbügeln.
Ich bin Laie und halte diese Art der Gehwegssanierung für Flickschusterei.
Der Architekt und der Baustellen-Capo meinen, daß dies gängiger technischer Stand wäre.
Als Landwirt befahre ich den Gehweg auch mal einseitig mit 6-Tonnen-Traktor und 8-Tonnen-Anhänger und halte die Fugenlösung für langfristig nicht stabil genug. Ich möchte darauf bestehen, daß der restliche Asphalt am Haus ebenfalls entfernt wird und eine neue vollflächige Decke gebaut wird. Dies wäre doch stabiler oder ?

Wie ist Ihre Meinung dazu ?
Wäre für jeden Tipp dankbar.

Gruß
Winfried Gehrig



 
Anlagen zu diesem Beitrag:
 
 
 
 
 
  
 
2 Antwort(en), letzte am 16.03.2016:
 
   Päffgen GmbH (Fachfirma) schreibt am 16.03.2016:
 
Das lässt sich so ohne Weiteres nicht beurteilen und wird unter anderem auch vom Unterbau beeinflusst. Es gibt bundesweit Prüfingenieure und Prüfstatiker, meist in Landesvereinigungen organisiert. Ein solcher auf den Wege- und Straßenbau spezialisierter Experte würde sich der Sache vermutlich annehmen. Das wäre allerdings wohl kostenpflichtig. Von wem diese Kosten zu tragen wären, müsste dann wiederum ein Anwalt prüfen.
 
 
Wini (Gast) schreibt am 16.03.2016:
 
Vielen Dank für Ihre schnelle Auskunft.