Tief- u. Wasserbau

Im Tief- und Wasserbau wird vor allem die Wasserundurchlässigkeit und die stabilisierende Wirkung von Asphalt genutzt. Beschichtungen von Sohlen und Böschungen, Auskleidungen von Becken und Behältnissen dienen der dauerhaften Abdichtung, im Zusammenhang mit metallenen Bauteilen häufig auch dem Korrosionsschutz. Asphalt kann als Abdichtung bei Anlagen zum Einsatz kommen, in denen nach dem Wasserhaushaltsgesetz (WHG) eine Beeinträchtigung der Trinkwasserqualität unzulässig ist.

So wie er einerseits dazu verwendet wird, Flüssigkeiten in technischen Bauwerken zu halten, dient er andererseits dazu, Bauwerke vor Feuchtigkeit und Flüssigkeiten wirksam zu schützen.

Typische Einsatzfelder von Asphalt im Wasserbau sind:

  • Flussbefestigungen
  • Küstenschutzanlagen
  • Schifffahrtskanäle
  • Speicherbecken
  • Talsperren
  • Teiche
  • Wasserspeicherauskleidungen

Bitumen- oder Asphaltbeschichtungen kommen zudem regelmäßig bei Fundamentgründungen im Wohnungs- und Industriebau zur Anwendung.

Im Deponiebau dient Asphalt dazu, dass Erdreich vor den Auswirkungen der gelagerten schadstoffhaltigen Materialien wirksam zu schützen.



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